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Ostfriedhof - Sabine Schümers

Zeichnung: Sabine Schümers

Dortmunder Ostfriedhof (Hier zum PDF-Download)
Ein Friedhof erzählt viel über die Geschichte einer Stadt, dies gilt insbesondere für den “Ostpark”. In dem schönen, parkähnlich angelegten Friedhof reihen sich die historischen, aufwändig gestalteten Gräber aneinander. Fast 100 davon stehen heute unter Denkmalschutz.

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1. Trauerhalle
Eingang
1876 wurde der Friedhof gegründet. Aus dieser Zeit stammen auch die denkmalgeschützte Trauerhalle, Verwaltung und Wohnhaus im Eingangsbereich.

2. Henriette Davidis
Feld 2
Berühmte Kochbuchautorin aus dem 19. Jahrhundert. Die Worte “Man nehme…” stammen ursprünglich aus ihren Büchern. Die Grabstätte ist eine der ältesten auf dem Friedhof und passend zum Thema mit einem bepflanzten Kochtopf geschmückt.

3. Grabstätte Familie Hoesch
Feld 3
Viele Gräber einflussreicher Dortmunder Industriellenfamilien sind hier zu finden, wie zum Beispiel dieses. Die Hoesch AG war zeitweise der größte Arbeitgeber in Dortmund. Viele der Industriellengräber sind mit monumentalen Skulpturen geschmückt.

4. Bergwerkunglück Kaiserstuhl I
Feld 10
Zwei Gemeinschaftsgräber und Denkmäler erinnern an Schlagwetterexplosionen 1893 bzw. 1897 in der Zeche Kaiserstuhl, bei denen 61 bzw. 19 Bergmänner starben. (Das zweite Denkmal befindet sich in Feld 11).

5. Jüdischer Teil des Friedhofs
Feld 14
1885 bis 1921 fanden hier jüdische Beisetzungen statt. Viele der Gräber wurden jedoch im Krieg zerstört. Später wurde ein Denkmal für die Opfer der Jüdischen Gemeinde aus der Zeit von 1933 bis 1945 ergänzt.

Anfahrt
Ostfriedhof
Haltestelle Funkenburg U43
ca. 5 Minuten Fußweg zum Friedhof

Start/Ende
Eingang Ostfriedhof/Trauerhalle

Reine Gehzeit (ohne Zeichnen)
ca. 10 Minuten

Weitere Links
Hier gibt es Informationen der Stadt Dortmund zum Ostfriedhof mit ausführlichem Flyer und Lageplan.