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Sascha Gademann - Hafen Dortmund

Zeichnung: Sascha Gademann

Der Dortmunder Hafen (Hier zum PDF-Download)
1899 wurde der Dortmund-Ems-Kanal eröffnet und der Dortmunder Hafen von Kaiser Wilhelm II. feierlich eingeweiht. Der 223 km lange Kanal verbindet Dortmund mit der Nordsee und war für die Industrialisierung von großer Bedeutung, um Kohle verschiffen und Eisenerz beziehen zu können. Auch wenn man es ihm auf den ersten Blick nicht ansieht, ist der Hafen Dortmund auch heute noch der größte Kanalhafen Europas.

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1. Altes Hafenamt
Sunderweg 130
Der Turm des roten, sechseckigen Gebäudes soll an einen Leuchtturm erinnern und die Verbindung Dortmunds mit der See symbolisieren. Das Hafenamt ist mit dem Alten Stadthaus, das ebenfalls von Stadtbaurat Friedrich Kullrich entworfen wurde, eines der schönsten Gebäude der Stadt. Im Inneren wurde eigens für die Einweihung des Kanals ein “Kaiserzimmer” eingerichtet, das Kaiser Wilhelm II. jedoch nie betreten hat.
Auf der gegenüberliegenden Kanalseite befindet sich die Anlegestelle des Ausflugsschiffs Santa Monika, mit dem man unter anderem zum Schiffshebewerk Henrichenburg fahren kann.

2. Containerhafen
Blick von Kanalstraße/Sunderweg
Von der Brücke vor dem Hafenamt aus hat man einen guten Blick auf den Containerhafen mit seinen bunten Containern. Wem es dort zu ungemütlich ist, der findet vielleicht ein Motiv in der Speicherstraße, in der, wie es der Name schon sagt, noch einige alte Speichergebäude stehen. Hier soll in nächster Zeit das neue Hafenquartier mit Hafenpromenade entstehen, also gut möglich, dass es dort einige Baustellen gibt. Wer Sandstrand und den Blick aufs Wasser vermisst, kann bei Herr Walter in der Speicherstraße vorbeischauen.

3. Depot
Immermannstr. 29
Das alte Straßenbahndepot, 1916 errichtet, ist heute ein Kulturzentrum mit dem Kino Sweetsixteen, dem Theater im Depot, einem Restaurant und Ateliers. Das Gebäude wurde bis 1996 als Zentralwerkstatt der Dortmunder Straßenbahn genutzt. Besonders die große Halle mit dem filigranen Stahlfachwerk ist einen Blick wert. Am Ende der Halle steht heute noch ein alter Straßenbahnwagen.

Anfahrt
Hafen
U47, U49

Start
Hafenamt
Haltestelle Hafen
U47, U49

Ende
Depot
Haltestelle Immermannstr./Klinikzentrum Nord
U41, U45

Reine Gehzeit (ohne Zeichnen)
ca. 25 Minuten

Weitere Informationen
Im Sommer wird der Kanal als Freibad genutzt (auf Höhe des Fredenbaumparks).
Eine Empfehlung ist auch ein Ausflug zum Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop.

Weitere Links
Depot
LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg