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Hits der 70er und 80er - Axel Wibbelt

Zeichnung: Axel Wibbelt

Hits der 70er und 80er (Hier zum PDF-Download)
Die Dortmunder Innenstadt wurde im zweiten Weltkrieg so gut wie komplett zerstört. Der Großteil der Gebäude stammt von daher aus jüngerer Zeit – und entspricht nicht immer jedermanns Geschmack von Schönheit. Aber auch diese Gebäude haben ihren ganz eigenen Charme, auch wenn sie nicht so romantisch und verspielt daherkommen wie so manche Fachwerkhäuser oder Jugendstilgebäude.

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1. Gebäudekomplex am Apfelbrunnen
Platz am Apfelbrunnen
Der Geschäfts- und Wohnkomplex mit Blechdach und fast eleganten Torbogendurchgängen, vermutlich aus den 80ern, umschließt nicht nur die Hälfte des Platzes am Apfelbrunnen, sondern reicht auch weit in die Seitengassen hinein.

2. Gebäude Corso Passage
Hansastr. 44/Platz von Netanya
Die Corso Passage, im zweiten Weltkrieg zerstört, wurde nach dem Café Corso benannt, das es dort ab 1918 gab. Die nach dem historischen Vorbild neugebaute Passage bekam denselben Namen, entstand jedoch erst 1978 bis 1984, ebenso wie das darüberliegende Eckgebäude mit den hohen erkerartigen Fenstern.

3. Dortmunder Centrum für Medizin und Gesundheit (DOC)
Kampstr. 45-47
1978 als Verwaltung für die WestLB und Dresdner Bank errichtet. Ebenso wie die Gebäude der (ehemaligen) WestLB in Düsseldorf, Köln und Münster wurde es von Harald Deilmann entworfen. Es steht unter Denkmalschutz und zählt zu den “Big Beautiful Buildings” (ausgewählte Gebäude der Architektur der 50er bis 70er).

4. Christinenstift
Eisenmarkt 2-4
Beherbergt eine Seniorenpflegeeinrichtung mit 100-jähriger Tradition. Das Gebäude wurde 1989 fertiggestellt. Es wirkt trotz seiner Größe aufgrund der Einteilung in viele kleine Dachgiebel sehr freundlich. Das gegenüberliegende ehemalige Gesundheitshaus aus den 50ern ist ebenfalls einen Blick wert.

5. Hansa 101
Hansastr. 101-103/Platz der alten Synagoge
1981 wurde das Hochhaus als Büro- und Geschäftsgebäude erbaut und war vor einigen Jahren schon vom Abriss bedroht. Fast direkt daneben befindet sich das braune ehemalige Verwaltungsgebäude der Ruhrkohle AG von 1978.

Anfahrt
Alles von Hbf und MKK fußläufig zu erreichen.

Start
Platz am Apfelbrunnen
Haltestelle Reinoldikirche
U42, U43, U44, U46

Ende
Platz der alten Synagoge/Hansa 101
Haltestelle Stadtgarten
U41, U42, U45, U46, U47, U49

Reine Gehzeit (ohne Zeichnen)
ca. 15 Minuten

Weitere Links
Big Beautiful Buildings